Bau und Betrieb

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Die Siedlung bietet die Möglichkeit, in Einzel- und Doppelhäusern naturnah in guter Nachbarschaft zu leben. Familien mit Kindern sind willkommen. In der Wohnanlage gibt es vielfältige Freiflächen und eine Reihe von gemeinschaftlichen Versorgungseinrichtungen.

 

Grundsätze der Projektentwicklung

Individuelle Bedürfnisse stehen im Vordergrund.

Gute nachbarschaftliche Beziehungen werden angestrebt.

Regionale Ressourcen werden genutzt.


Bauliche Realisierung:

Insgesamt entstehen 10 Häuser mit 50 – 140 qm mit je ca. 1400 qm/ 1700qm Grundstücksanteil.

Stand Januar 2016:  2 Doppelhäuser und 3 Einzelhäuser sind fertiggestellt .

Gemeinschaftseinrichtungen  sind gebaut: 
Gästezimmer, Bad, Waschküche, Sauna, Nebengebäude/"historischer Apfelkeller" als Abstellraum
Nur der Versammlungsraum ist noch in Planung.

Die Anordnung der Häuser zueinander ermöglicht Rückzug und Nähe.

 

Der Bau :

Für den Bau der Häuser werden als Minimum die Standards des Energieeinspargesetzes (EEG) angesetzt.

Baustoffe, möglichst aus der Region, werden nach ökologischen Gesichtspunkten ausgewählt.

Die Beschäftigung und Beauftragung lokaler Anbieter und Arbeitskräfte ist vzu bevorzugen.

Die Architektur der Siedlung passt sich der Landschaft und dem alten Baumbestand an. 

Eine Gestaltungssatzung und städtebauliche Vorgaben sorgen für ein harmonisches Siedlungsbild. 

Die Auswahl der Baumaterialien und Farben wird darauf abgestimmt.

Der 1. Bauabschnitt ist an eine Fernwärmeleitung angeschlossen.

Eine Fotovoltaikanlage deckt den Strombedarf der Gemeinschaftseinrichtungen.


Der Betrieb :

Das Zusammenleben wird gemeinsam von den BewohnerInnen in der Verwaltungs-GbR gestaltet.

Die Verwaltungs-GbR versorgt die Siedler mit Dienstleistungen: 

Pflege und Instandhaltung der Außenanlagen, Gas, Wasser, Energie etc.

Dies geschieht mit dem Anspruch, dass selbsterbrachte Leistungen helfen, Betätigungsmöglichkeiten zu eröffnen und die Betriebskosten zu senken.

Die Basis für das Zusammenwirken bildet ein von den BewohnerInnen erarbeitetes Statut.

Die Organisation des Gemeinschaftslebens lebt von der Eigenaktivität der BewohnerInnen.

Nachbarschaftliche Hilfen im Alltag und bei der Pflege entstehen auf freiwilliger Basis.

Gästezimmer dienen der Belebung und Öffnung der Siedlung.

© E.Schulze 2015